Springe direkt zu Inhalt

Russland – eine deutsche Erfindung: ein Buchgespräch mit Gwendolyn Sasse

13.10.2026 | 18:00



Russland fasziniert und beschäftigt die deutsche Politik und Gesellschaft seit Jahrhunderten. Dabei geht es weniger um ein Abbild des realen historischen oder gegenwärtigen Russlands, sondern um die Idee «Russland». Sie dient als Projektionsfläche für Hoffnungen, Ängste und Erwartungen und hat oft mehr mit innerdeutschen Debatten und Befindlichkeiten zu tun als mit dem östlichen Nachbarn selbst.

Für ihr neues Buch hat Gwendolyn Sasse die Wahrnehmungen Russlands in Ost- und Westdeutschland anhand sozialwissenschaftlicher Methoden untersucht. Mit Gästen aus Politik und Kultur diskutiert sie, wie bestimmte Vorstellungen von Russland vor 2022 Illusionen in der Russlandpolitik beförderten und wie sie bis heute fortwirken und russische Desinformationskampagnen auf fruchtbaren Boden fallen lassen.

Speakers

  • Gwendolyn Sasse, SCRIPTS Principal Investigator, Direktorin des ZOiS und Einstein-Professorin an der HU Berlin.
  • Nils Schmid, Bundestagsabgeordneter und Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium
  • Anne Rabe, Schriftstellerin, 2023 für den Deutschen Buchpreis nominiert
  • Moderation: Silvia Stöber, Senior Reporterin bei CORRECTIV

Anmeldung

Bitte melden Sie sich über dieses Formular für die Veranstaltung an.

Zeit & Ort

13.10.2026 | 18:00

Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften,
Markgrafenstr. 38,
10117 Berlin